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2019-01-28 | Förderprogramme

6 Tipps für deinen Weg in die Selbständigkeit

Was brauche ich alles für meine Selbständigkeit?

 

Wenn in deinem Kopf ständig neue Ideen für innovative Produkte auftauchen, die du gerne in Form von Selbständigkeit umsetzen würdest, dir aber das notwendige Kapital fehlt, um daran zu arbeiten, dann sind Förderungen genau das richtige für dich.  Denn egal ob du Fragen bezüglich der Machbarkeit deiner Idee klären möchtest, eine Marktstudie benötigst oder bereits dabei bist einen Prototyp herzustellen – Förderungen gibt es für fast alle Phasen der Produktentwicklung. Und Förderungen für die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen gibt’s nicht nur für große Unternehmen. Auch Kleinunternehmer und gerade erst gegründete Kleinstunternehmen können Förderungen erhalten. Wir zeigen dir wie du in 6 Schritten zum Unternehmer wirst und deinen Start in die Selbständigkeit mit Fördergeldern finanzieren kannst:

Selbständigkeit

1. Formale Gründung des kleines Einzelunternehmen (EPU) bei der WKO

Der erste Weg sollte dich zur WKO (Wirtschaftskammer Tirol) führen. Denn hier muss du dein Gewerbe anmelden und erfährst auch, ob du einen Gewerbeschein benötigst. Auch bei der Auswahl des passenden Gewerbes wird dir geholfen und du bekommst alle nötigen Infos und Support für den Einstieg. Kleine Einzelunternehmen kann man übrigens auch parallel zu einem aufrechten Dienstverhältnis gründen – so wird der Start in die Selbständigkeit noch einfacher und planbarer

 

2. Beantrage eine Gebührenbefreiung!

Auch das kann direkt bei der WK Tirol gemacht werden. Hinter dem sperrigen Begriff „Neugründungsförderungsgesetz“ verbirgt sich nichts andere als eine Befreiung von Gebühren und Steuern die bei einer Unternehmensgründung anfallen . Wenn du dein erstes Unternehmen gründest kannst du damit bereits ganz am Beginn Geld sparen und hast bereits einen ersten Schritt in die Welt der Förderungen gemacht – aber das Spannende kommt erst.

 

3. Erstelle einen einfachen Businessplan bzw. sage, warum du einzigartig bist!

Businessplan hörte sich eher kompliziert an, ist es aber nicht. Hier geht es eigentlich darum dein Produkt und sein Alleinstellungsmerkmal (USP) zu definieren. Am WIFI z.B. gibt es hier Beratungskurse, die deutlich machen, auf was man achten muss. Auch bzgl. Durchrechnung des notwendigen Kapitals, das man fürs Leben braucht. Ein Businessplan stellt eine ideale Grundlage für die Beantragung von Förderungen dar. Außerdem hilft er dir, deine Gedanken zu ordnen und ein klares Bild von deinem Unternehmen zu erhalten.

 

  • Tipp: Bevor du beginnst einen Businessplan zu formulieren, nutze Methoden wie das „Business Model Canvas“. Diese helfen dir, den Blick auf das Wesentliche zu richten und ersparen dir gerade am Beginn viel Schreibarbeit.

 

4. Jetzt aber zum Finanziellen! Gibt es wirklich für jeden eine Förderung?

Das Bundesland Tirol und der Staat Österreich bieten eine Menge an Förderungen. Dass du hier nicht den Durchblick hast ist klar. Wir beschäftigen uns den meisten Teil der Zeit damit und können dir ganz genau sagen, ob und welche Förderung es für dich, dein Produkt, dein Team und dein Unternehmen gibt. Alles was du tun musst, ist anrufen, ein Mail schreiben oder unser Kontaktformular nutzen!

 

5. Wie läuft das ganze ab?

Konkret beraten wir dich ausführlich, über die Fördertöpfe bzw. aktuellen Ausschreibungen und verraten dir, welche Themen derzeit bei den Förderstellen besonders begehrt sind. Wir haben in den letzten Jahren gelernt, erfolgreiche Förderanträge zu verfassen und dabei zielgerichtet deine Chancen auf eine Förderung zu maximieren. Deshalb können wir dir heute nicht nur eine Beratung anbieten, sondern verfassen gerne auch deinen kompletten Förderantrag. Wir unterstützen dich dabei von der Planung über die Einreichung und Abwicklung bis hin zur Endabrechnung deines Projektes. Und da wir bis zu 30 Anträge pro Jahr verfassen, wissen wir genau, wo noch Gelder abzuholen sind.

 

6. Das hört sich alles zu schön an. Was schneidet ihr mit?

Es ist weder ein Werbemittel noch Verkaufsstrategie, sondern einfach das Ergebnis aus vielen Jahren Erfahrung und unzähligen Förderanträgen: Wir haben eine hohe Erfolgsquote und können dir daher ein ganz besonderes Angebot machen! Für unsere Leistungen fallen daher nur dann Kosten für dich an, wenn wir tatsächlich erfolgreich sind und du eine Förderung bekommst.

 

Best-practice-Beispiel – wer braucht bitte lokales Lawinenwissen?

Aus einer Passion und einer Idee wurde mit Hilfe unserer Erfahrung mit Förderungen ein erfolgreiches und innovatives Produkt entwickelt. Mittlerweile ist die Lola Peak Solutions GmbH nicht nur ein erfolgreiches Unternehmen mit Kunden wie dem Stubaier Gletscher, dem Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn oder dem Alpincenter Obergurgl, sondern hat neben mehreren Förderungen auch einige Preise bekommen. Mit Unterstützung durch senkrechtstarter konnte die LoLa Peak Solutions GmbH bereits ca. EUR 100.000,– an Fördergeldern aus verschiedensten Quellen lukrieren:

  • Land Tirol Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsförderung zur Entwicklung eines Prototyps
  • FFG at:net zur Marküberleitung und Markteinführung des Lawinenbeurteilungstools LOLApowder
  • Impact Innovation zur Übertragung der aufgebauten Kompetenzen aus dem Lawinenbereich auf andere Naturgefahren wie bspw. Muren

Und weil neben Förderungen auch Schnee zu unseren Leidenschaften zählt, sind wir immer wieder mit dem LoLa Team unterwegs – wie nachfolgender Schnappschuss von einer gemeinsamen Skitour mit Stefan Ortner auf das Nafingköpfl in Innerst zeigt:

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